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 Solarthermische Anlagen korrekt gedämmt

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Solarthermische Anlagen korrekt gedämmt

Solarthermisch bereitetes Warmwasser gewinnt besonders in Zeiten von erneuerbaren Energie und Umweltschutz immer mehr an Bedeutung. Dabei absorbieren thermische Solarkollektoren mittels eines flüssigen Mediums Sonnenenergie, wandeln diese in Wärme um und leiten sie mit Hilfe von Rohrleitungen in einen Solarspeicher (Trink- oder Pufferwasser), der die Wärme wiederum auf das Brauchwasser überträgt. Allein im Jahr 2018 konnten 71.000 neue Solarwärme-Anlagen in Deutschland verzeichnet, bis Ende 2018 insgesamt ca. 2,36 Millionen registriert werden – mit steigender Tendenz.

Je nach Größe des Kollektors kann mit Sonnenenergie warmes Wasser zum Duschen und Baden erzeugt oder zusätzlich auch die Heizung unterstützt werden. In den Sommermonaten erzeugt eine Solarthermieanlage mehr Wärme als verbraucht wird. Energieverluste fallen in diesem Zeitraum nicht ins Gewicht. Ganz anders verhält es sich dagegen im Winter. Wenn die Tage kurz sind und der Himmel wolkenverhangen ist, bleibt die Energieausbeute gering, der Heizkessel springt zur Warmwasserbereitung unterstützend an. Damit das gesamte System einer Solarthermieanlage effizient arbeitet, ist daher auch die Rohrisolierung von entscheidender Bedeutung. Denn: Je weniger Wärme dabei auf dem Leitungsweg vom Kollektor auf dem Dach zum Pufferspeicher im Keller verloren geht, desto höher ist die Ersparnis an Brennstoff für die Heizung und damit auch an CO2.

Richtig dämmen – aber wie?

Das gängigste System ist die indirekte Solarthermie. Anstatt Wasser direkt zu erwärmen, erwärmen die Solarmodule ein Glykol-Wasser-Gemisch, das nicht direkt mit dem Trinkwasser in Berührung kommt. Das Glykol-Wasser-Gemisch zirkuliert in einem geschlossenen System, bis zu den Solarmodulen, durch sie hindurch und dann wieder zurück zum Speicher. Im Inneren des Zylinders bleibt das Glykol-Wasser-Gemisch in einem Ringrohr, das effektiv als Heizelement des Systems dient. Werden die Leitungen schlecht oder gar nicht gedämmt, geht wertvolle Wärme verloren. Dadurch sinkt die Effizienz des gesamten Systems.

Bei einer indirekten Solarthermieanlage dient die mit dem Modul verbundene Verrohrung als Wärmequelle für den Warmwasserspeicher. Um den Energieverlust im Winter zu minimieren, ist es daher ausreichend, sämtliche Leitungsrohre zwischen Kollektor und Wärmespeicher korrekt und sorgfältig zu isolieren.

Solarmodule sind unglaublich effizient bei der Absorption von Sonnenenergie, und unter den richtigen Bedingungen kann das Glykol-Wasser-Gemisch, das durch die Solarmodule strömt, auf Temperaturen von über 150 °C ansteigen. Im Außenbereich gelten daher höhere Standards als im Inneren des Gebäudes. Die Rohrleitungen dort sollten nur mit Materialien in Solarqualität gedämmt werden. Hier eignet sich Kaiflex Solar EPDM: Der elastomere Dämmstoff zeichnet sich durch eine Hochtemperaturbeständigkeit von +150 °C aus. Dies ist besonders für die Isolierung der Rohrleitungen einer Solaranlage wichtig, denn steigt die Temperatur der Medienrohre auf über 100 °C, schmelzen oder verhärten viele andere Isolierungen und verlieren dadurch an Funktionsfähigkeit. Kaiflex Solar EPDM hält derartigen Temperaturen stand und behält seine flexiblen Eigenschaften im Temperaturbereich zwischen +150 °C und –50 °C.

Der Rest der Verrohrung auf der anderen Seite des Warmwasserspeichers funktioniert wie ein herkömmliches Warmwassersystem und nicht bei erhöhten Temperaturen. Diese Verrohrung kann mit herkömmlichen Hausrohrdämmungen wie Kaifoam PE, Kaiflex HTplus oder Kaiflex KKplus s2 sicher isoliert werden. Weitere Informationen finden Sie in unserem Produktfinder für Sanitär, Heizung und Klima.

 

Schäden an der Dämmung führen zu Energieverlusten

Im Außenbereich kommen zu der Hitze auch noch UV-Strahlung, Ozonbelastung und Tiere hinzu, die mit den Dämmstoffen gerne ihr Nest auspolstern. Unabhängig von ihrer Ursache – ob thermisch oder mechanisch – entstehen an Schadstellen der Dämmschicht Wärmebrücken, die zu kostspieligen Energieverlusten führen.

Für diesen Bereich eignet sich Kaiflex Solar EPDM ebenfalls: der Dämmstoff verfügt über eine exzellente UV-Beständigkeit und gewährleistet eine zuverlässige Dämmleistung während der gesamten Nutzungsdauer des Systems. Robuste Beschichtungen wie Kaiflex Protect schützen die Dämmstoffe und garantieren eine beständige Effektivität über viele Jahre. Für eine erleichterte Montage bieten wir Kaiflex Solar EPDMplus 2in2 im Programm an. Das Produkt besteht aus zwei vorisolierten Edelstahlwellrohren (VA). Mit Kaiflex Solar EPDMplus 2in2 lassen sich Solarkollektoren und Wärmespeicher effizient verbinden, reduzieren dabei gleichzeitig Energieverluste und halten solares Warmwasser länger warm. Die Isolierung besteht aus UV-beständigem EPDM-Kautschuk und wird mit einer Folie co-extrudiert, die dauerhaft vor mechanischer Beschädigung durch äußere Witterungseinflüsse schützt. Vor- und Rücklauf sind gekennzeichnet und können einfach voneinander getrennt.

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9/30/2019
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